Tonwerte vergleichen Erweitert

Präzise Tonwertanalyse und Vergleich mit erweiterten Tonwertreglern und Messwerten.

Vergleichsziel

Ansicht

Bild drehen

Ein Bild laden und Tonwerte, Histogramm und Gradationskurve vergleichen.

Tonwertmesswerte

Referenz- und aktuelle Werte aus im Browser gerenderten Pixelpuffern.

Lade ein Bild, um Perzentile, Bereich und Abrisswerte zu berechnen.

Gradationskurve

Forme die Tonwerte nach Schwarzpunkt, Weißpunkt und Mitteltönen feiner.

Punkt

Eingang
1.000
Ausgang
1.000
Vorgabe
Neutral
Farbraum
sRGB-Browser-Arbeitsfläche
Bittiefe
8-Bit-Vorschau
Bildgröße
Kein Bild
Datei
Nicht geöffnet

So liest du diese Seite

Tonwerte formen Schatten, Mitteltöne und Lichter

Die Tonwertkorrektur ist präziser als ein breiter Helligkeits- oder Kontrastregler. Sie setzt Schwarzpunkt Weißpunkt, formt Mitteltöne und kann mit der Gradationskurve Bildbereiche gezielt verändern. Das Histogramm Bild und die Abrissansicht zeigen, ob Schatten zerdrückt oder Lichter abgeschnitten werden.

Umfang

Der Vergleich zeigt sichtbare Tonwert- und Kurvenänderungen, aber keine Originaleinstellungen aus anderer Software.

Vergleichsziel wählen

Nutze Original / aktuelle Bearbeitung für das Gesamtergebnis oder Vor / nach Tonwerten, um Tonwerte zu isolieren.

Histogramm beobachten

Marker für Eingangsschwarz, Mitteltöne und Eingangsweiß zeigen ihre Lage in der Helligkeits-Verteilung.

Abrisse prüfen

Die Abrisskarte markiert abgeschnittene Schatten blau und abgeschnittene Lichter rot.

Tonwertleitfaden

Was die Tonwertkorrektur zeigt

Schwarzpunkt Weißpunkt setzen

Die Marker zeigen, welche Eingangswerte zu tiefem Schwarz oder hellem Weiß werden und wie stark Schatten und Lichter dadurch gestreckt werden.

Mitteltöne anpassen

Der Mittelton- oder Gamma-Wert verschiebt die Bildmitte, ohne Schwarzpunkt Weißpunkt direkt zu bewegen.

Gradationskurve prüfen

Die Gradationskurve ergänzt die Tonwertkorrektur, wenn einzelne Schatten, Mitteltöne oder Lichter feiner geformt werden sollen.

Tonwertbegriffe

So liest du eine Tonwertkorrektur

Tonwertkorrektur ist die fortgeschrittene Seite für Tonumfang. Sie fragt nicht nur, ob ein Bild heller oder kontrastreicher werden soll. Sie fragt, wo Schwarzpunkt Weißpunkt liegen, wie Mitteltöne anpassen die Bildmitte verändert, was das Histogramm Bild über die Verteilung verrät und ob die Gradationskurve Bildbereiche natürlicher formt. Dadurch eignet sie sich, wenn breite Regler zu grob wirken.

Die Grundidee ist eine Neuzuordnung. Wenn x ein normalisierter Eingangswert ist, Schwarz der Eingangsschwarzpunkt und Weiß der Eingangsweißpunkt, entsteht zunächst x1 = begrenzen((x - Schwarz) / (Weiß - Schwarz), 0, 1). Mitteltöne werden mit Gamma geformt, zum Beispiel x2 = x1 hoch Gamma. Ausgabewerte setzen danach den dunkelsten und hellsten erlaubten Zielwert. Eine Gradationskurve fügt eine weitere Abbildung hinzu.

Nutze die Tonwertkorrektur, wenn das Bild zwar ungefähr richtig belichtet ist, aber keine sauberen Endpunkte oder Mitteltöne besitzt. Das Histogramm Bild hilft bei der Platzierung, ist aber keine Regel. Manche High-Key- und Low-Key-Fotos dürfen einseitig verteilt sein. Entscheidend ist, ob die Tonwertkorrektur sichtbar mehr Zeichnung, bessere Tiefe und weniger Abriss erzeugt.

Schwarzpunkt

Der Schwarzpunkt bestimmt, welcher Eingangswert zum dunkelsten nutzbaren Ton wird.

Rolle im Bild
Im Vergleich zeigt er, ob Schatten Tiefe gewinnen oder zerdrückt werden.
Konzept oder Berechnung
Werte unter dem Eingangsschwarzpunkt werden stark komprimiert oder auf Schwarz gesetzt.
Worauf achten
Zu hoher Schwarzpunkt nimmt Haaren, dunklen Stoffen und Low-Key-Hintergründen Textur.

Weißpunkt

Der Weißpunkt bestimmt, welcher Eingangswert zum hellsten nutzbaren Ton wird.

Rolle im Bild
Er zeigt, ob Lichter mehr Klarheit bekommen oder in ausgefressene Flächen kippen.
Konzept oder Berechnung
Ein niedrigerer Eingangsweißpunkt streckt helle Werte nach oben und erhöht Abrissgefahr.
Worauf achten
Prüfe Himmel, Zähne, Papier, weiße Produkte und Reflexe nach jeder Verschiebung.

Mitteltöne

Mitteltöne formen die Mitte des Tonumfangs, ohne die Endpunkte direkt zu verschieben.

Rolle im Bild
Beim Mitteltöne anpassen werden Gesichter, Produkte und Innenräume klarer oder dichter.
Konzept oder Berechnung
Gamma bildet normalisierte Werte nichtlinear ab und verändert dadurch die Bildmitte.
Worauf achten
Zu stark angehobene Mitteltöne können lokalen Kontrast verlieren und milchig wirken.

Ausgabewerte

Ausgabewerte begrenzen, wie dunkel oder hell das Ergebnis nach der Tonwertkorrektur werden darf.

Rolle im Bild
Sie können ein mattes Schwarz erzeugen oder Lichter vor reinem Weiß schützen.
Konzept oder Berechnung
Nach Eingangs- und Gammaabbildung wird der Wert in den Ausgabe-Schwarz- bis Ausgabe-Weiß-Bereich skaliert.
Worauf achten
Starke Ausgabebegrenzung senkt Abriss, kann aber den Kontrast sichtbar reduzieren.

Gradationskurve

Die Gradationskurve ordnet Eingangstönen neue Ausgangstöne über editierbare Punkte zu.

Rolle im Bild
Sie verfeinert die Tonwertkorrektur, wenn Schatten, Mitteltöne oder Lichter selektiver reagieren sollen.
Konzept oder Berechnung
Eine Kurventabelle liefert für jeden normalisierten Eingangswert einen passenden Ausgangswert.
Worauf achten
Halte Kurven möglichst gleichmäßig steigend. Harte Kurven können Abrisse und unnatürliche Übergänge erzeugen.

Histogramm Bild

Das Histogramm Bild zeigt, wie viele Pixel in Schatten, Mitteltönen und Lichtern liegen.

Rolle im Bild
Es macht sichtbar, wo Schwarzpunkt Weißpunkt und Mitteltonmarker im Verhältnis zu echten Bilddaten stehen.
Konzept oder Berechnung
Balken links stehen für Schatten, Balken rechts für Lichter; Häufungen am Rand deuten auf Abriss.
Worauf achten
Lies das Histogramm als Karte. Kreative helle oder dunkle Bilder müssen nicht gleichmäßig verteilt sein.

Tonwerte nach Belichtung

Setze zuerst die breite Belichtung, dann platziere Schwarzpunkt Weißpunkt und Mitteltöne. So muss die Tonwertkorrektur keine global falsche Lichtmenge ausgleichen und kann den Tonumfang präziser formen.

Tonwerte mit Kontrast

Kontrast spreizt den Tonumfang breit. Tonwerte legen Endpunkte und Mitteltöne genauer fest. Wenn eine Kontrasterhöhung hart wirkt, kann Tonwertkorrektur den gleichen Eindruck kontrollierter erzeugen.

Fragen

Zu dieser Seite

Wie unterscheiden sich Tonwerte von Kontrast?

Kontrast verändert die Tontrennung breit. Tonwerte steuern Schwarzpunkt, Weißpunkt, Mitteltöne, Ausgabewerte und Kurve direkter.

Sind meine Daten sicher?

Ja. Bild und Anpassungsdaten werden lokal in deinem Browser verarbeitet und nicht auf unseren Server hochgeladen.

Wann nutze ich die Gradationskurve?

Nutze sie nach den Grundmarkern, wenn einzelne Schatten, Mitteltöne oder Lichter gezielter geformt werden sollen.